Die im Jahr 2001 in Rottweil geborene Mezzosopranistin Miriam Sophia Stelzer hatte schon immer eine große Leidenschaft für das Singen und erhielt, nachdem sie bereits in Chor und Jazzmusik bewandert war, ab 2016 klassischen Gesangsunterricht bei Susanne Piro. Sie hat sowohl einen Bachelorabschluss in klassischen Operngesang als auch in Lehramt mit den Fächern Musik und katholischer Theologie. Derzeit studiert sie im Master klassischen Operngesang bei Prof. Katharina Kutsch an der Musikhochschule für Musik Freiburg.
Erste Erfahrungen mit Opernproduktionen sammelte sie 2019 in der Hochschulproduktion „Amelia goes to the Ball“ von Menotti als zweite Dienstmagd. Als Solistin trat sie in Lortzings‘ „Wildschütz“ sowohl als Nanette, als auch als Gräfin auf. In „A Midsummernight’s Dream“ von Britten verkörperte sie Hyppolita, in „L’enfant et les sortilèges“ von Ravel war sie als Maman zu hören. Im Januar 2026 tritt sie als Noémie de Courtepointe in „La Testament de la Tante Caroline“ von Roussel auf.
Konzertant arbeitete sie bereits mit Morten Schuldt-Jensen, Scott Sandmeier, Cornelius Leenen und Frank Markowitsch. Ihr Repertoire reicht von Bach, über Viardot-Garcia bis hin zu Honegger.
Sie besuchte Meisterkurse von Julia Rempe, Noelle Turner, Camille van Lunen und Peter Rose und erhielt künstlerische Impulse von Thomas Herwald, Andreas Wendholz, Franz-Erdmann Meyer-Herder und Thomas Schmieger.
Miriam Sophia Stelzer ist Stipendiatin des Cusanuswerk e.V.